Francesco De Angelis Portrait
Francesco De Angelis
Francesco De Angelis
FRANCESCO DE ANGELIS

Portrait

Francesco De Angelis ist Solist und Konzertmeister der Philharmonie an der Mailänder Scala. Er wird als „Maestro“ für eines der größten musikalischen Talente in der internationalen Musikszene gehandelt und zudem von den Kritikern sehr geschätzt. Seine Aufführungen sind charakterisiert von einem unverwechselbaren romantischen Klang, der auch die Kultur des „Bel Canto“ widerspiegelt – verbunden mit der Strenge der großen instrumentalen Tradition in Mitteleuropa.

Der Künstler begann mit dem Studium der Violine im Alter von sechs Jahren auf einem Erbstück des Meisters Giovanni Leone aus der berühmten Schule Pablo Sarasates. Schon in frühester Jugend nahm er an einem der wichtigsten Festivals (Talentwettbewerbe) in Italien namens „Rassegna giovani violinisti“ der Stadt Vittorio Veneto teil. Insgesamt gewann er dreimal den Preis – 1982 mit nur elf Jahren, 1984 und 1985.

Dem Rat des Solisten J.J. Kantorow folgend, beginnt er die Fortbildung unter der Betreuung des Meisters Tibor Varga und wechselt zur „Accademia di Musica“ von Sion in der Schweiz.

Mit 19 Jahren wird er zum „Co-Leader“ des Orchesters des Teatro alla Scala ernannt. 1993 gewinnt er den ersten Preis, einstimmig gewählt, des 21. nationalen Wettbewerbs für Violine der Stadt Vittorio Veneto.

1995 gewinnt er das Vorspielen zur ersten Violine des Orchesters des Teatro La Fenice in Venedig. 1998, nach der Teilnahme an internationalen Wettbewerben des Teatro alla Scala, wird er vom Maestro Riccardo Muti ausgewählt die Position des Konzertmeisters des Orchesters der Oper und der Philharmonie der Scala zu bekleiden.

Francesco de Angelis hat mit den größten Konzertmeistern zusammengearbeitet, darunter Daniel Barenboim, Gary Bertini, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Colin Davis, Frübech De Burgos, Charles Dutoit, Gianandrea Gavazzeni, Valery Gerviev, Carlo Maria Giulini, Paavo Jarvi, Lorin Maazel, Riccardo Muti, George Pretre, Gennadj Rozdestvensky, Wolfgang Sawallisch, Georg Solti, Jeffrey Tate and Yury Temirkanov.

Er hat mitgewirkt bei dem Projekt „Vie dell’amicizia“ zur Erhaltung des Friedens im Rahmen des Ravenna Festivals und hat mit der Philharmonie der Scala, unter der Leitung des Maestro Riccardo Muti, an einigen symbolträchtigen Spielstätten gastiert: Sarajevo (Juli 1997), Beirut (Juli 1998), Jerusalem (Juli 1999), New York am Ground Zero im ersten Jahr nach der Zerstörung der Zwillingstürme (September 2002) und in Damaskus (Juli 2004).

Er spielte in einigen der namhaftesten Konzertsäle der Welt darunter Gasteig in München, Bachsaal in Amsterdam, Rockefeller Center and Guggenheim Museum in New York. Er ist als Solist unter anderem mit dem Orchester Eskadi, mit dem T. Varga Chamber Orchestra und dem Orchester von Padova und Veneto aufgetreten.

Ausserdem intensivierte er seine Aktivität auf dem Gebiet der Kammermusik mit dem Zusammenspiel namhafter Solisten darunter Enrico Dindo, Jean-Jacques Kantorow, Tibor Varga und die Solisten der Wiener Philarmoniker.

Im Jahr 2003 wurde er persönlich vom Maestro Valery Gergiev nach St. Petersburg und Moskau eingeladen und war somit der einzige italienische Reprasentant im „World Orchestra of Peace“.

Trotz der unzähligen Engagements hat sich Francesco de Angelis auch der Lehrtätigkeit verpflichtet. Er ist Dozent an der „Accademia Tibor Varga“ in Sion (Schweiz) und unterrichtet eine Meisterklasse am Festival Des Arcs in Frankreich.

Die Violine des Künstlers ist eine G. B. Guadagnini, „Ex Kleynenberg“ gefertigt in Turin 1783, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Fondazione Pro Canale in Mailand.

Francesco de Angelis ist 34 Jahre lebt mit seiner Frau und Tochter in Mailand.